Pelzatelier Halfmann gründet „Swakara-Kompetenz-Team“

Persianer-Lammfelle aus Namibia sind auf dem internationalen Pelzmode-Markt begehrt wie nie. Die besonders schön gezeichneten Karakul-Schafe werden am Rande der Namib-Wüste gezüchtet, und das seit fast hundert Jahren auf dieselbe traditionelle Weise. Für viele Farmer in Namibia sind die „Swakaras“ (South-West-Africa-Karakuls) die einzige Ertragsquelle.
Zum ersten Mal überhaupt haben sich nun in Deutschland und Österreich renommierte Pelz-Designer zusammengeschlossen und direkt in Namibia mit den Farmern eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

Auch Guido Halfmann und seine Frau Anja gehören diesem „Swakara-Kompetenz-Team“ an, das sich zur Aufgabe gemacht hat, mit den Züchtern vor Ort direkt zu verhandeln, die Zuchtbedingungen regelmäßig zu überprüfen und aus den Fellen hochwertigste Pelzmode herzustellen.

Guido und Anja Halfmann haben die Felle persönlich in Namibia ausgesucht und an der Kollektion entscheidend mitgearbeitet.
Kürschnermeister Guido Halfmann freut sich über die Spitzenqualität, die er auf diese Weise immer noch zu einem reellen Preis anbieten kann, während die Kurse für die Rohfelle auf dem Weltmarkt explodieren.


Was man über Swakaras wissen sollte


Swakara – ein Naturprodukt

Seit fast hundert Jahren züchten Farmer in Namibia Karakul-Schafe, die ursprünglich aus Russland stammen und von einem deutschen Fellhändler 1907 in das damalige Südwest-Afrika eingeführt wurden. Die Locke der Swakara-Lämmer ist besonders flach und glänzend. Die Zeichnung der Felle ist außergewöhnlich schön. Die Naturfarben enthalten alle Erdtöne und reflektieren das Licht auf eine einzigartige Weise.


Vielfältig

Swakara-Felle sind langlebig, wetterbeständig und dabei noch federleicht. Noch nach Jahren bleibt dieses Naturprodukt elastisch und verliert nie seinen ganz besonderen matten Glanz. Swakara ist ein exklusives Pelzerlebnis, das in allen Formen und Farben durch seine Schönheit und Reinheit besticht.

Original


Swakaras werden ausschließlich in Namibia am Rande der Namib-Wüste und am Rande der Kalahari gezüchtet. In dieser heißen und regenarmen Region fühlen sich die Schafe wohl. Die besondere Zeichnung der Felle ist auf die extremen Wetterbedingungen zurückzuführen.


Wasser

Namibia ist ein sehr regenarmes Land. In Zeiten großer Dürre werden die Lämmer nach der Geburt von der Herde getrennt, um das Überleben der Zuchtschafe zu sichern. In regenreichen Zeiten sorgen die Farmer dafür, dass sich ihre Herde vergrößert. Dann kommen weniger Lammfelle von Swakaras in den Handel.


Weite


Alle Lämmer werden auf natürliche Weise geboren. Die Herde zieht auf der Suche nach Nahrung hunderte von Kilometern durch die Steppenlandschaft. Das Land ist so weit, dass ein einzelnes Schaf rein rechnerisch mehr als zehn Fußballfelder Platz hat.


Nutzung

Swakaras sind Bioschafe. Sie kennen kein Kraftfutter, keine Ställe, keine Grenzen. Die Tiere ernähren sich ausschließlich von dem, was die Natur zur Verfügung stellt. Der Mensch nutzt das Fleisch, die Wolle, das Fell. Es gibt keine Abfälle. Kein Tier stirbt für das Fell allein.


Ökologie

Im Gegensatz zur reinen Wollschaf-Zucht sind Karakul-Schafe ein Teil des namibianischen Ökosystems. Swakaras tragen dazu bei, dass sich die Wüste nicht weiter ausbreitet und stabilisieren das ökologische Gleichgewicht.


Überleben

Swakaras sichern zahlreichen Familien in den kargen, unterentwickelten Gebieten in Namibia ihr Einkommen. Es gibt kaum andere Möglichkeiten Geld zu verdienen. 70% der Gesamtbevölkerung lebt in Namibia von der Landwirtschaft und von der Viehwirtschaft. In den regenarmen Wüstenrandgebieten ist die Aufzucht von Swakaras die einzige Einkommensquelle.


Ruhiges Gewissen

Die Menschen und ihre Swakaras leben in Namibia im Einklang mit der Natur und folgen ihren Gesetzen. Man kann Swakara-Pelze mit gutem Gewissen kaufen. Es ist ein sauberes Geschäft, es gibt kein Elend hinter der Fassade. Der Karakul-Verband in Namibia sorgt für hohe Standards und komplette Transparenz in der Schafzucht.